Die eigenen 4 Wände und psychische Gesundheit


Wir verbringen 90% des Tages in geschlossenen Räumen, privat und beruflich. Dass Räume eine Wirkung auf uns haben ist unbestritten, gelangt aber nicht immer in unser Bewusstsein. Wir erleben Räume als etwas Selbstverständliches, sie sind einfach da... wir machen uns jedoch wenig Gedanken über das "Fühlen" in unserer dritten Haut

Physischer und psychischer Raum können nicht getrennt betrachtet werden. Physischen Raum kann ich aktiv gestalten und somit auf den inneren, psychischen Raum einwirken. So schaffen wir Räume, die uns schützen und Geborgenheit vermitteln, damit wir loslassen, entspannen und zur Ruhe kommen können.  


Überlegen Sie mal, wie oft Sie Räume betreten, ohne dass Sie bewusst wahrnehmen was Sie in dem Moment empfinden.
Dabei können wir uns der Wirkung von Räumen, Farben, Materialien usw. gar nicht entziehen. Diese wirken auf uns, ob wir wollen oder nicht. In unserer hektischen Zeit vergessen wir sehr oft uns bewusst zu machen, was wir als angenehm empfinden und was nicht.

Durch das Erkennen meiner "Raumbedürfnisse"  kann ich mein Umfeld verändern und so gestalten, dass ich mich darin wohl fühle, gut schlafe, kreativ sein und mich entspannen kann- dadurch schöpfe ich Kraft aus meinen Räumen. Dies kann auch auf Arbeitsplätze, Klassenzimmer, Gemeinschaftsräume, usw. angewendet werden.

Mit meiner Unterstützung lernen Sie, Räume aktiv zu gestalten. Mit dem Wissen über Raumstrukturen, Farbpsychologie, Wirkung von Licht und Duft, lassen sich Räume mit wenig Aufwand kreativ, lebendig und entspannend gestalten.

Menschen, die sich in einer psychischen Ausnahmesituation befinden, brauchen Ihre ganze Kraft um gesund zu werden. Dies gelingt in einer angenehmen Atmosphäre besser als in sterilen Räumen.
In Krankenhäusern, Rehakliniken und Therapiepraxen, wo Menschen mit psychischen Störungen bzw. vorübergehenden psychischen Beeinträchtigungen behandelt werden, ist eine Raumgestaltung, welche Wärme und Geborgenheit ausstrahlt von Bedeutung. In diesen Räumlichkeiten sollen sich Patienten wohlfühlen und ein Maß an Sicherheit verspüren um das Therapieangebot gut aufnehmen zu können. 
Wenn der äußere Raum stimmig ist, kann dies die Arbeit am inneren Raum erleichtern und den Zugang zu unseren Emotionen fördern.

(Quellenangaben: Integral - Das Institut für Leben und Raum; Dieter Funke - Die dritte Haut)